Wundversorgung

Nach dem Thema „Wundheilungsstörung“ möchte ich Euch nun noch ein Thema aufzeigen, was selbstverständlich dazu gehört. Nämlich die Wundversorgung.

In meinem vorherigen Beitrag habe ich bereits erklärt, dass ich die Wunde derzeit täglich spülen und neu verbinden muss.

Die Wunde spüle ich mit meinem Duschkopf. Der Strahl wird leicht und lauwarm eingestellt. So wurde es mir durch mein Adipositaszentrum erklärt.

Zur Wundversorgung nutze ich folgende Utensilien:

Pinzette, steriler Wundschwamm, sterile Kompresse und ein steriler Wundverband.

(Zum vergrößern bitte klicken!)

Ich ziehe mir also das Pflaster von meinem Bauch, was nach nun über 4 Wochen Wundversorgung ordentlich zieht, nehme meine desinfizierte Pinzette und ziehe leicht an dem in der Wunde befindlichen Wundschwann (die Erklärung zu dem Schwamm folgt weiter unten). In dem Video sieht man, dass dieser recht fest sitzt und man durch die „Verklebung“ an den oberen Wundrändern ein wenig wackeln muss, damit diese sich vom Schwamm lösen.

>> VIDEO <<

Anschließend dusche ich ganz normal und spüle zuletzt die Wunde mit dem Duschkopf aus. Beim Abtrocknen umgehe ich die Wunde großflächig, damit eventuell lockere Flusen des Badetuchs nicht in die Wunde gelangen.

Ich lasse die Wunde dann an der Luft trocknen und versuche dann die nach der Dusche übrig gebliebenen Kleberückstände, in den Videos grau/schwarz zu sehen, mit Waschbenzin (aus der Apotheke) zu entfernen. Durch meine derzeit sehr gereizte Haut geht das mehr schlecht wie recht.

Wenn ich damit fertig bin, versuche ich das sterile Stück Schwamm mit der Pinzette so präzise wie möglich in die Wunde einzusetzen. Dies ist sicherlich nicht das angenehmste Gefühl aber zwingend notwendig.

>> VIDEO <<

Wenn man weder eine sterile Kompresse, noch einen sterilen Schwamm in die Wunde setzt, läuft man Gefahr, dass sich die oberen Wundränder schließen und sich damit ein Hohlraum bildet, indem das Wundsekret mit den Bakterien nicht mehr abfließen kann. Somit können gefährliche Komplikationen entstehen, die sogar lebensbedrohlich seien können und einen weiteren operativen Eingriff erfordern.

Die Wunde wird regelmäßig durch meinen Hausarzt kontrolliert, derzeit in einem Abstand von 3 Tagen. Sämtliche Maßnahmen melde ich selbstverständlich auch dem Adipositaszentrum, damit dieses für den Fall der Fälle auch direkt die vorherigen Maßnahmen kennt.

Erklärung „Schwamm“:
Diese Versorgung bei einer Wundheilungsstörung hat den Vorteil, dass die Granulierung der Wunde gefördert wird. Das heisst, dass die Wunde besser von unten heraus heilen kann. Man nennt diese Struktur Schwamm, weil es genau wie ein Schwamm strukturiert ist. Das medizinische Personal spricht hier u.a. auch von einem „temporären Hautersatz“. ich stelle Euch einen Link einer herstellerfirma zu verfpgung, die unter anderem diesen Schwamm herstellen.

>> Klick mich <<

Dort sind auch die Vorteile dieses Schwamms, im Gegensatz zu der Standardmethode mit Kompressen, angegeben.

Hier möchte ich auch nochmal ein großes Dankeschön an die Gemeinschaftsopraxis Dr. Knoop und Kollegen in Köln-Nippes sowie an das St. Franziskus Hospital in Köln-Ehrenfeld los werden.

Ich kann die Praxis sowie das Adipositaszentrum für jegliche Fragen kontaktieren, was mir auch in dieser Zeit viel Sicherheit gibt.

Solltet Ihr Fragen haben, könnt Ihr mich gerne über meine Facebookseite anschreiben.

Viele Grüße!

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